BEGINN

Herzlich willkommen auf der Seite »korporiert.de«

Diese website ist die logische Folge auf meine Diplomarbeit (2010) »Projekt K.0.R.P.O.« im Fachbereich Gestaltung an der Fachhochschule Mainz.

Als Korpos bezeichnen sich die Mitglieder einer studentischen Korporation umgangssprachlich untereinander. Der Titel meiner Diplomarbeit ist somit ein Akronym. Es geht aus den Anfangsbuchstaben diverser Worte hervor, die häufig zur Beschreibung von Studentenverbindungen genutzt werden bzw. die im Rahmen einer Diskussion um Korporationen fallen.

Die Motivation

1. Als Mitglied einer studentischen Korporation wurde ich immer wieder mit den gängigen Vorurteilen persönlich konfrontiert. Man erklärt zwar gerne interessierten Menschen etwas über das Korporationswesen, was ich auch stets gerne getan habe und ich es so auch noch immer halte. Das Müßige daran sind die immer gleichen Phrasen, Denkfehler, sowie Vorurteile, die es gilt auszuräumen. Dadurch erzählt man immer wieder das Gleiche.

Wer aber nicht versucht die Vorurteile aus der Welt zu räumen, hat entweder kein Interesse daran und ist mit den Vorurteilen zufrieden oder glaubt nicht sie ausräumen zu können. Vielleicht aber auch hat er resigniert, weil er schon zu oft enttäuscht wurde. Ich könnte mich niemals damit abfinden, als »sexistischer Nazi« beschrieben zu werden, um nur mal zwei Vorurteile zu nennen. Außerdem habe ich noch nicht resigniert und bin mit ganzem Herzen Korporierter.

2. Die Unwissenheit über die Studentenverbindungen begünstigen die Bildung und Festigung der Vorurteile und Fehleinschätzungen in der Gesellschaft. Auch die Korporationskritiker nutzen diese Unwissenheit rund um die studentischen Korporationen und wissen diese bewusst einzusetzen. Auch hier wollte ich tätig werden, um einen Grundstock an Wissen zu vermitteln.

3. Die Thematik der »studentische Korporationen« ist durch seine fast tausendjährige Geschichte so komplex, dass man gar nicht weiß, was und wo man anfangen soll sich zu informieren. Es gibt viele Bücher über Studentenverbindungen, die aber oft »altbacken« erscheinen. Hier muss eine andere Form der Wissensvermittlung her.

4. Wer immer sich mit dem Thema der studentischen Korporationen auseinandersetzt, wird mit seltsamen Begriffen und Gepflogenheiten konfrontiert, mit denen er nichts anfangen kann, weil er sie nicht versteht.

Das Thema

Das Printwerk und somit auch dieser Blog beschäftigt sich mit den konservativen Werten und Traditionen der Studentenverbindungen. Es ermöglicht einen kleinen Einblick in die von Traditionen und durch Gemeinschaftssinn geprägte Welt der studentischen Korporationen. Gleichzeitig werden Kritikerstimmen integriert und auf diese eingegangen.

Grafiken visualisieren Zusammenhänge und Zahlen.Die Möglichkeit tiefer in die Thematik der Studentenkorporationen einzusteigen wird direkt mitgeliefert.

Das Projekt K.0.R.P.O. soll einerseits erklären, andererseits zum selbstständigen Denken und zur genaueren Betrachtung animieren. Dabei wird sich diverser Klischees über Studentenverbindungen bedient.

Zielgruppe:

Die Diplomarbeit sowie dieser Blog richtet sich an all jene, die sich selbst ein Bild über Korporationen machen möchten, sich selbst eine Meinung bilden möchten und den Anspruch an sich selbst stellen, nicht blind etwas »nachzuplappern«.

Das kann »Projekt K.0.R.P.O.«:

Meine Diplomarbeit befindet sich irgendwo zwischen Bestandsaufnahme, Aufklärungsbroschüre, Erfahrungsbericht und Fachliteratur. In der Form gibt es noch kein mir bekanntes Werk.

Es existiert wissenschaftliche Fachliteratur aus soziologischer oder aber historischer Sicht, denen ein plakativer Charakter fehlt. Es gibt die Aufklärungsbroschüren der ASta, denen es an Einblick fehlt sowie Medienberichte und Zeitungsartikel, die wiederum nur begrenzt Informationen transportieren.

Die Zusammenfassung dieser unterschiedlichen Formen der Auseinandersetzung mit Studentenverbindungen und die Hilfestellung, jeweils tiefer in die einzelnen Themengebiete einzusteigen, gepaart mit plakativen Grafiken zeichnet meinen Ansatz aus. Das Projekt K.0.R.P.O. funktioniert wie ein Leitfaden und hilft bei der Recherche und Meinungsbildung über die studentischen Korporationen.

Ehrenamt :

Die Beteiligung in einer studentischen Korporation ist eine ehrenamtliche und in erster Linie uneigennützige.

Man hat ein Interesse am Gemeinwohl innerhalb der eigenen Verbindung, aber auch außerhalb dieses Kreises und vor allem eine Aufgabe der demokratischen Gesellschaft gegenüber.

Von daher war und ist dieses »Projekt K.0.R.P.O.« nicht auf eine wirtschaftliche Vermarktung aus, daher nicht gewerblich publiziert und in einem hohen Maße von einer Meinungsvielfalt abhängig.

Bedarf:

Das Projekt ist fortlaufend und eigentlich nur durch Desinteresse auf einen finalen Punkt zu bringen. Solange allerdings ein Meinungsaustausch bzw. die Diskussion über studentische Korporationen in der Gesellschaft am Laufen ist, solange wird auch immer Bedarf an diesem Projekt bestehen.

Zitate:

In dieser Diplomarbeit wird überdurchschnittlich viel zitiert und das nicht ohne Grund. Unterschiedlichste Meinungen und Beiträge zu dieser Thematik widerzuspiegeln ist fester Bestandteil des Konzepts. Wer also irgendwelche Anmerkungen im Sinne des »Guttenberg’schen« hat, der möge sich bei mir melden …

Mitarbeit:

Ebenso bei mir melden dürfen sich jene, die sich gerne und selbstverständlich auf ehrenamtlicher Basis am Fortgang dieses Projekts beteiligen möchten.

Ich bin der deutschen Sprache mächtig, aber kein Lektor und daher wird der ein oder andere mit Sicherheit noch Fehler hinsichtlich Rechtschreibung oder Grammatik finden. Auch inhaltliche oder sachliche Korrekturbeiträge dürfen gerne hier eingebracht werden.

Ingo Reinheimer Z!

Kontakt: admin@korporiert.de

2 Responses to BEGINN

  1. Christopher

    Erster! Gruß dein Lbf!
    Haste fein gemacht!

  2. Hiermit konstatiert!